Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh 1905

Standort

Reinbek-Silk, Hammelsberg



Datenblatt


Höhe: 19 m

Kosten: 65.000 Mark

Grundsteinlegung: 21.06.1901

Einweihung: 21.06.1903

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh Januar 2016

Die Feuersäule der deutschen Hochschulen
Die Bismarcksäule in Reinbek-Silk


Vorbemerkungen Teil 1 [Prototyp der Bismarcksäulen]

Kurz nach dem Tode Otto von Bismarcks rief die Burschenschaft Alemannia zu Bonn zu einer Sitzung der Studentenvertreter auf, in der u.a. beschlossen wurde, am Anfang des Wintersemesters 1898/1899 eine Aufforderung an die gesamte Studentenschaft ergehen zu lassen, um eine gemeinsame monumentale Ehrung für Otto von Bismarck vorzunehmen.

Nach einem konkreten Vorschlag der Ehrung in Form einer Säule vom Aachener Bildhauers Christian Lehr d.J., der sich an die Burschenschaft Alemannia zu Bonn wandte, wurde auf Antrag dieser Burschenschaft Alemannia am 03. Dezember 1898 auf der Hamburger Tagung der deutschen Hochschulen u.a. beschlossen, Bismarcksäulen zu errichten.

Aus eigenen Mitteln der Deutschen Studentenschaft wollte man mit dem Bau von zwei gemeinschaftlichen Bismarcksäulen der deutschen Hochschulen als Beispiel vorangehen, eine davon bei Friedrichsruh und eine bei Straßburg im Elsass (letztere wurde aus finanziellen Gründen nicht ausgeführt).

Mit der Ausführung wurde der sog. „Viererausschuss der Deutschen Studentenschaft“ beauftragt, in den Vertreter aus Bonn (Vorsitz), Berlin, Heidelberg und Stuttgart gewählt wurden.


Vorbemerkungen Teil 2 [Benennung der Bismarcksäule Friedrichsruh]

Die Bismarcksäule wurde in der Stadt Reinbek in der Gemarkung Silk errichtet und liegt zwischen den Ortsteilen Schönningstedt und Krabbenkamp. In allen historischen Quellen wird das Bauwerk „Bismarcksäule Friedrichsruh“ genannt.

Die Bezeichnung erscheint widersprüchlich, da der Ortsteil Friedrichsruh der Gemeinde Aumühle durch den Fluss Bille abgetrennt im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt. Zudem liegt dieser Ortsteil auf der von der Bismarcksäule abgewandten Seite Aumühles.

Dieser Turm wurde im Auftrage des Ausschusses der Deutschen Studentenschaft zur Errichtung von Bismarcksäulen gebaut und finanziert. Der Bau war als Bismarcksäule in bzw. bei Friedrichsruh geplant und wird in den historischen Quellen auch immer nur so bezeichnet.

Die Angabe "Bismarcksäule Friedrichsruh" sollte zudem den Bezug zu Otto von Bismarck aufzeigen (Herbert von Bismarck stellte das Bismarck-Grundstück als Bauplatz zur Verfügung).


Bauplanung

1899-1900

Initiator der Bismarcksäule war die Deutsche Studentenschaft unter Führung eines extra für diese Zwecke gebildeten „Viererausschusses der Deutschen Studentenschaft“, der alle deutschen Universitäten und Hochschulen vertrat und aus je drei Vertretern der Universitäten Berlin, Bonn und Heidelberg sowie der Technischen Hochschule Stuttgart bestand. Der Ausschuss schrieb den Wettbewerb der Deutschen Studentenschaft für die Erlangung von Entwürfen für eine Bismarcksäule aus.

Beim Wettbewerb wurde der Entwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis im April 1899 zur Ausführung empfohlen. Auch in Friedrichsruh sollte dieser Entwurf einer Feuersäule gebaut werden.

In Zusammenarbeit mit Fürst Herbert von Bismarck wurde für die Säule der Studentenschaft bei Friedrichsruh der Hamberg (Hammelsberg) in der Gemarkung Silk ausgewählt.

Der 800 m² große Bauplatz dieses Turmes auf dem Hamberg wurde von Herbert von Bismarck zur Verfügung gestellt, das Grundstück blieb aber weiterhin Eigentum der Familie von Bismarck.


1901

Am 23.05.1901 besichtigte Fürst Herbert von Bismarck mit einer Abordnung der Studentenschaft sowie dem Baumeister den Standort des geplanten Turmes.

Im Juni 1901 war der Turmbaufonds auf 25.000 Mark angewachsen. Die Berliner Studentenschaft hatte sich bereit erklärt, eine pauschale Summe von 6.000 Mark zur Verfügung zu stellen, war mit der Zahlung allerdings noch im Rückstand.

Die Gesamtkosten für den Turmbau betrugen 65.000-75.000 Mark.


Bauarbeiten

1901

Anfang Juni 1901 wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Ausgeführt wurden die Bauarbeiten durch die Firma Georg Holborn in Schwarzenbek. Als Baumaterial verwendete man Harzburger Granit, der teilweise in Schichtmauerwerk, teilweise in Quadern ausgeführt wurde. Als Hintermauerung wurden Ziegelsteine verwendet.

Lieferant der Feuerpfanne und des eisernen Gitters war O. Wilk aus Eisenach.

Am 20.06.1901 trafen sich die Chargierten der deutschen Hochschulen in Hamburg zu einem "Begrüßungsabend", um am 21.06.1901 den Grundstein des Bauwerkes im Rahmen einer schlichten Feier zu legen. Von jeder Hochschule nahmen ein bis drei Vertreter an der Grundsteinlegung teil. Von Hamburg aus fuhren die Studenten mit der Eisenbahn bis Aumühle, um sich in Aumühle am Festplatz mit Herbert von Bismarck sowie Frau und Tochter zu treffen. Nach Verlesung der Grundstein-Urkunde reichte Architekt Wilhelm Kreis Fürst Herbert von Bismarck den Hammer, der daraufhin die Hammerschläge zusammen mit den Vertretern der Hochschulen vornahm.

Emil Specht, Eigentümer und Erbauer des Bismarckturmes in Aumühle-Hofriede, übernahm die Organisation für das anschließende zwanglose Beisammensein im Rahmen eines Kommerses.


1902

Am 03.05.1902 veranstaltete der studentische Bismarck-Ausschuss Berlin ein Bismarckfest, dessen Erlös dem Baufonds der Bismarcksäule zur Verfügung gestellt wurde. Gleichzeitig kündigte die Studentenschaft Erlangen an, dass der noch fehlende Betrag in Kürze bezahlt wird.

Die Bauarbeiten mussten trotzdem, wegen knapper Baugelder und ausstehender Zahlungen einiger Studenten, mehrere Monate ruhen und konnten erst im Oktober 1902 fortgesetzt werden. Es war geplant, dass die Bauarbeiten Ende November 1902 abgeschlossen sein sollten, damit die Einweihung am 01.04.1903 stattfinden konnte.

Am 21.10.1902 wurde der „Hamburger Ausschuss für die Bismarcksäulenweihe in Friedrichsruh“ gegründet, der sich nach der Einweihung des Turmes in einen Dauerausschuss für die jährlichen Säulenfeiern in „Akademischer Bismarckausschuss zu Hamburg“ umbenannte.


1903

Da Herbert von Bismarck am 01.04.1903 terminlich verhindert war, musste der Einweihungstermin auf den 21.06.1903 verschoben werden.

Im Mai 1903 berief die Leipziger Burschenschaft Germania zu einer Versammlung der Leipziger Korporationen und der Finkenschaft (freie Studentenschaft) ein. In der Versammlung wurde mitgeteilt, dass der Baufonds für den Bau der Bismarcksäule Friedrichsruh nicht ausreiche, dass die Deutsche Bank aber die noch fehlenden 17.000 Mark vorstrecken wolle. Diese Summe sollte durch Umlagen der Leipziger Studenten von 50 Pfennig pro Mitglied und Semester beglichen werden.

Der Ausschuss der Bonner Studentenschaft rief zu einer „Wallfahrt der Deutschen Studentenschaft nach Friedrichsruh“ (wie zum 80. Geburtstag Otto von Bismarcks) zur Einweihung der gemeinschaftlichen Bismarcksäule der deutschen Hochschulen am 21.06.1903 auf. Auch Kaiser Wilhelm II. wurde zu der studentischen Feier eingeladen, der wegen der Einweihung des Hamburger Kaiserdenkmals am 20.06.1903 und der neuen Hamburger Häfen in Hamburg weilte [Anm.: Kaiser Wilhelm II. nahm nicht teil].

Die Hamburger Bürgerschaft stellte Übernachtungsmöglichkeiten für die über 1.000 Studenten aller Verbände und Korporationen zur Verfügung.


Turmbeschreibung

Als Basis der 19 m hohen Feuersäule ohne Aussichtsfunktion dient ein zweistufiges quadratisches Podest. Die untere Podeststufe ist 13,10 m x 13,10 m und die zweite Stufe 10,80 m x 10,80 m breit. Darauf erhebt sich der quadratische Turmsockel mit einer Kantenlänge von 8,40 m x 8,40 m.

Beide Podeststufen haben jeweils eine Höhe von 0,68 m.

Über eine links und rechts der Säule gelegene breite Treppe mit drei Stufen (Höhe 0,68 m) erreicht man die Rückseite des Turmes. Der Eingang befindet sich mittig auf der Rückseite des Bauwerkes. Im Innern führen Steigeisen zur Plattform des Turmes, über die man die an der Turmspitze eingebettete Feuerpfanne in Form mehrerer eiserner Kisten erreichen kann. An der Turmkrone wurde zudem ein eisernes Gitter zum Anbinden von Holz aufgestellt.

Die vier Kanten des Turmschaftes bestehen - wie bei dem Entwurf "Götterdämmerung" typisch - aus Dreiviertelsäulen, die von einem Architrav mit dreistufigem Oberbau zusammengehalten werden.

Am Säulenschaft wurde auf der Frontseite ein Reichsadlerrelief mit Bismarck-Wappen angebracht, vor der Säule wurde zusätzlich ein Feuer-Altar installiert. Die Gesamtkosten für den Bau der Säule, den die Studentenschaft übernahm, betrugen ca. 65.000 Mark.


Befeuerung der Säule

Auf Vorschlag des Architekten Wilhelm Kreis wurden auf dem Turmkopf Kästen mit einer leicht brennbaren Asphaltmasse gestellt. In diese sollten, oben an einem eisernen Gitter angebunden, große Holzscheite mit Draht festgebunden werden, um beim Abbrennen eine große Flammenwirkung zu erreichen. Nach dem Zusatz von rohem Erdöl aus den Erdölwerken zu Wilhelmsburg wurde das Brennmaterial auf der Feuerschale entzündet.

Nach der ersten Befeuerung aus Anlass der Einweihung nahm man von dieser Art der Befeuerung Abstand, da sich ein starker Funkenflug entwickelt hatte. Die Befeuerung wurde derart geändert, dass man lediglich Abfallöle [sic!] verwendete, die zu einem hellen rotgelben Feuer mit großen schwarzen Rauchfahnen führte. In den nächsten Jahren wurde die Befeuerung verstärkt, indem man über der ersten Ölkastenreihe – etwas zurückliegend – eine zweite Reihe von Ölkästen anbrachte, die durch das untere Feuer schnell erhitzt wurden und die insgesamt eine höhere Flammenwirkung erreichten.


Turmgeschichte

1903

Am 15.06.1903 fand in den Abendstunden eine Probebefeuerung der Bismarcksäule statt.

Die Einweihung der Bismarcksäule wurde am 21. Juni 1903 feierlich begangen.

Ein Großteil der 800 Studenten aus mehreren Universitätsstädten, Technischen Hochschulen und landwirtschaftlichen Akademien des Deutschen Reiches waren bereits am Vortag (20.06.1903) angereist. Auf Einladung des „Vereins für Kunst und Wissenschaft“ fand in Hamburg ein Begrüßungsabend für alle Verbände in einer Kneipe statt. Der Ausschuss der Deutschen Studentenschaft traf sich um 20:15 Uhr im Patriotischen Gebäude in Hamburg.

Nach Besichtigung einiger Hamburger Museen, des Zoologischen Gartens und weiterer Sehenswürdigkeiten zogen die Studenten "in vollem Wichs und Fahnen" zum Festzug auf der Esplanade. Über "reichgeschmückte Straßen" begab sich der Festzug, der von "Menschen in ungeheuren Scharen" verfolgt wurde, um 14:40 Uhr zum Berliner Bahnhof. Hier warteten um 15:50 Uhr mehrere Sonderzüge auf die Studenten, die von hier aus nach Friedrichsruh gebracht wurden.

Die Studenten begaben sich um 16:30 Uhr zum Bismarck-Mausoleum. Der Vorsitzende des Bismarck-Komitees der deutschen Studentenschaft hielt hier eine kurze Ansprache und legte einen Kranz am Grabe Bismarcks nieder. Weiter ging es zum Park des Schlosses, wo Herbert von Bismarck nebst seinem Sohn die Studenten begrüßte. Anschließend führte der Zug zum „Bismarckturm des Herrn Specht bei Hofriede“ (Aumühle), danach zogen etwa 1.400 Studenten und "Alte Herren studentischer Korporationen" bei Anbruch der Dämmerung (21:00 Uhr) mit einem Fackelzug zur Säule. Die Befeuerungseinrichtung auf dem Turm wurde erstmals entzündet.

Die eigentliche Einweihungsfeier, bei der auch Architekt Wilhelm Kreis vor Ort war, fand in den Abendstunden an der Bismarcksäule statt. Die Weiherede hielt stud. jur. Stahl der Burschenschaft Alemannia in Bonn. Eine weitere, längere Rede hielt Fürst Herbert von Bismarck.

Nach seiner Rede wurde die Säule in die Obhut des Fürsten gegeben. Architekt Wilhelm Kreis übergab den Turmschlüssel an den Vorsitzenden des Ausschusses der deutschen Studentenschaft, Student cand. med Rautenberg, der diesen nach einer kurzen Ansprache an Herbert von Bismarck weitergab. Die Studentenschaft hatte festgelegt, dass der Turm nach der Einweihung ins Eigentum der Familie Bismarck übergehen sollte. Die Verpflichtung für die Unterhaltung der Säule verblieb jedoch bei der Deutschen Studentenschaft.

Zum Abschluss der Weihefeier warfen die Studenten "unter Absingen des Gaudeamus igitur" ihre Fackeln zusammen und "vereinigten sich noch zu einem fröhlichen Umtrunk um die brennende Säule".

Am 22.06.1903 um 11:00 Uhr traf sich die Studentenschaft am Hamburger Hafen bei den St. Pauli-Landungsbrücken. Da dort die kaiserliche Yacht „Hohenzollern“ angelegt hatte, bat man Kaiser Wilhelm II. um Besuchs-Genehmigung für eine Huldigung, was gestattet wurde. Anschließend fand für die Studenten eine Hafenfahrt sowie der Besuch der Werft von Blohm & Voss statt. Am gleichen Abend veranstalteten die Studenten den großen offiziellen Kommers im "Sagebiels Etablissement", an dem auch der Hamburger Bürgermeister Gerhard Hachmann sowie Senator Dr. Schröder teilnahmen.

Die offiziellen Feierlichkeiten wurden am 23.06.1903 mit einem Frühschoppen auf dem Sülberg in Blankenese abgeschlossen.


Der Ausschuss der Deutschen Studentenschaft ("Hamburger Ausschuss für die Bismarcksäulenweihe in Friedrichsruh“) nannte sich noch am selben Tage in „Akademischer Bismarckausschuss zu Hamburg“ um. Man beschloss, jedes Jahr am 21. Juni in Anwesenheit des „Viererausschusses“ (jeweils drei Studenten aus vier verschiedenen Universitäts-Orten: Berlin, Bonn, Heidelberg und Stuttgart) das Feuer auf dem Turm zu Ehren Bismarcks zu entzünden und die Säule zu unterhalten.


Es wurde beschlossen, dass die Sonnenwende jedes Jahr gefeiert wird und alle drei Jahre (1906, 1909 usw.) eine größere Feier unter Beteiligung von Vertretern sämtlicher Hochschulen an der Bismarcksäule stattfinden soll.

Kurz nach der Einweihung wurden durch mangelhafte Verfugungen Schäden an der Säule festgestellt. Diese konnten teilweise durch eine Schadensersatzleistung des Bauunternehmers behoben werden.


1904-1914

Von 1904 bis 1936 fanden an der Bismarcksäule jährlich um den 21. Juni Sonnenwendfeiern statt (meist mit Fackelzug und Befeuerung der Säule), der Akademische Bismarckausschuss lud mindestens bis 1905 auch alle akademischen Bürger der Umgegend gegen Eintritt zu diesen Feiern ein. Die Säulenfeiern hatte grundsätzlich die gleiche Festfolge, die Hauptrede hielt meist ein Auserwählter der Hamburger Akademiker.


Ablauf der Feier am 21.06.1905 (Programm)

19:20 Uhr - Abfahrt an Bahnhof Lippeltstraße

20:45 Uhr - Aufstellung in Aumühle zum Fackelzug

21:30 Uhr - Beginn der Feier an der Bismarcksäule

Anschließend zwangloser Kommers bei Groth in Aumühle

Kosten: Teilnehmerkarten für 3 Mark (inkl. Eisenbahnfahrkarte für 4 Mark), Damenkarten inkl. Eisenbahnfahrkarte für 1,50 Mark


Die jährlichen Sonnenwendfeiern wurden teilweise mit einem Besuch des Bismarck-Mausoleums verbunden. Ab 1906 fand die Nachfeier (Kommers) im Hotel Waldesruh in Aumühle statt.


Am 18.10.1908 wurde die Bismarcksäule Friedrichsruh aus Anlass der Enthüllung der Büste Bismarcks in der Walhalla befeuert.

Im Jahr 1909 hielt der Bismarck-Ausschuss der deutschen Studentenschaft im Anschluss an die Sonnenwendfeier an der Bismarcksäule eine Sitzung ab, bei der der Beschluss von 1903, alle drei Jahre eine größere Feier auszurichten, abgeändert wurde. Ab 1910 sollte alle fünf Jahre eine große Feier abgehalten werden. Durch einen Spendenaufruf plante man, bei den Alten Herren 25.000 Mark zu sammeln, um die Umgebung der Säule würdig zu gestalten und von den Zinsen die jährliche Befeuerung sowie die weitere Unterhaltung zu finanzieren.

Da das Bauwerk bis auf Feiern im Juni jeden Jahres meist nicht genutzt wurde, wurde die Tür schon in den ersten Jahren immer wieder aufgebrochen, um über die Steigeisen im Inneren des Turmes nach oben zu gelangen. Trotz des Auswechselns der Holztür in eine Eisentür (später wurde der Eingang regelmäßig zugemauert) gelangten immer wieder Besucher in und auf den Turm. Dabei wurde u. a. auch eine später installierte Druckrohrleitung zur Hinaufbeförderung des Öls zerstört.


Nachgewiesene Befeuerungen der Bismarcksäule Friedrichsruh bis 1914: 21.06.1903; 21.06.1904; 21.06.1905; 21.06.1906 (große Feier); 21.06.1907; 30.07.1908; 18.10.1908; 21.06.1909; 21.06.1910 (große Feier), 21.06.1911, 21.06.1912, 21.06.1913


1915-1948

Am 21.06.1915 waren zum letzten Mal drei Vertreter der Bonner Studentenschaft bei der Sonnenwendfeier, die Vertreter der Berliner Studentenschaft waren bereits 1908 aus dem „Vierer-Ausschuss“ ausgeschieden. Nach dem Ersten Weltkrieg existierte der Vierer-Ausschuss, der die Pflege der Säule übernommen hatte, nicht mehr.

Die Feier wurde im Jahr 1916 schlichter, in den Jahren 1917 und 1918 fanden die Sonnenwendfeiern ohne Beteiligung der Studentenschaft statt. Im Juni 1917 wurde das Feuer vor der Säule (vermutlich im Feueraltar) entzündet, im Juni 1918 wurde im Namen der Studentenschaft lediglich ein Kranz am Turm abgelegt. Für die Pflege des Denkmals fehlten finanzielle Mittel.

Erst nach Gründung der Universität Hamburg im Mai 1919 stieg die Anzahl der Studenten bei der Feier, organisiert von der deutschen Studentenschaft, wieder. Es wurden Festzüge zur Bismarcksäule durchgeführt, am 21.06.1920 nahmen 2.000 Studenten daran teil. Die Sonnenwendfeuer wurden meist vor der Bismarcksäule (Holzstoß) entzündet.


Ablauf der Akademischen Sonnenwendfeier am 21.06.1922

  1. Großes Programm - Für Teilnehmer der Feiern in Friedrichsruh und Aumühle

14:14 Uhr - Abfahrt der Studenten am Hauptbahnhof Hamburg nach Friedrichsruh

15:15 Uhr - Aufstellung am Bahnhof Friedrichsruh, Abmarsch des Festzuges zum Mausoleum mit Ansprache (Universitäts-Rektor Geheimrat Kümmell) und Kranzniederlegung, Absingen des Liedes "Ein feste Burg ist unser Gott" mit der Bailer Kapelle, Besichtigung des Schlossparks, Empfang durch Fürst Bismarck und seiner Schwester, Wanderung nach Aumühle zum zwanglosen Beisammensein und Gartenkonzert bei Buschbeck.


   2. Kleines Programm - Für Teilnehmer der Feier in Aumühle

Ab 16:44 Uhr - Abfahrt der Studenten am Hauptbahnhof Hamburg nach Friedrichsruh (auch 17:14 Uhr, 17:52 Uhr oder 18:18 Uhr)

Ab 17:00 Uhr - Zwangloses Beisammensein und Gartenkonzert bei Buschbeck


Für alle Teilnehmer

19:00 Uhr - Antreten zum Festzug zur Bismarcksäule (mit Fahnen) [Anm: nach anderer Quelle Antreten um 18.00 Uhr und anschließender Abmarsch]

19:15 Uhr - Abmarsch zur Sonnenwendfeier der Deutschen Studentenschaft zu Ehren Bismarcks, Festrede von Hauptpastor Dr. Horn (St. Jacobi), Anzünden eines Holzstoßes vor der Bismarcksäule, Rückmarsch im geschlossenen Zug unter "Absingen alter Burschenlieder" nach Aumühle zu einem "feuchtfröhlichen Umtrunk".


Eine Heldengedenkfeier wurde am 01.03.1925 um 10:00 Uhr an der Bismarcksäule durchgeführt. Eingeladen hatten dazu der "Offizier-Verein Bergedorf", der "Stahlhelm", die "Bruderschaft Zieten des Niedersachsenrings" sowie "Jung-Bergedorf e.V.".

Am 21.06.1925 fanden wieder Fackelzüge der Studenten statt, die Bismarcksäule wurde bei der jährlichen Sonnenwendfeier erstmals wieder (mit Holz) befeuert. Die Organisation der Sonnenwendfeiern bis 1933 verlief in ähnlicher Weise wie im Jahr 1922.


Am 21.06.1933 fand die erste Sonnenwendfeier unter nationalsozialistischem Einfluss an der Bismarcksäule statt. Die Festrede (Feuerrede) hielt der neue Hamburger Polizeichef, Senator Alfred Richter.

Die Sonnenwendfeier am 25.06.1934 wurde erstmals nicht von der Studentenschaft, sondern von den Ortsgruppen Aumühle und Wohltorf der NSDAP neu und in anderer Weise organisiert. Nach einem Fackelzug der Studenten zur Säule hielt Ortsgruppenleiters Eggers aus Aumühle die Feuerrede. Der BDM führte "Gesänge, Sprechchöre und reizende Fackeltänze" auf.

1934 waren an der Säule erhebliche Fugenschäden zu beklagen. Der nun für die Säule zuständige Reichsstudentenführer hatte kein Interesse an der Sanierung der Bismarcksäule.

Auch am 21.06.1935 war die Sonnenwendfeier von der NSDAP - ähnlich wie im Jahr 1934 - organisiert. Vor der Bismarcksäule wurde ein Holzstoß entzündet.

Die HJ übernahm am 21.06.1936 die Organisation der Sonnenwendfeier. Um 20:30 Uhr starteten Festzug und Feuerwehrkapelle von der Waldgrotte aus über Wohltorf und Silk zur Bismarcksäule. Um den aufgebauten Holzstoß vor der Säule bildeten die Teilnehmer ein Viereck. Nach kurzen Ansprachen wurde der Holzstoß entzündet.

Zwischen 1937 und 1948 wurden - soweit bekannt - keine Sonnenwendfeiern an der Bismarcksäule durchgeführt.

Am 29.04.1938 wurde der Akademische Bismarckausschuss, der sich nach wie vor um die Betreuung der Säule bemühte, wegen Übernahme durch den Reichsstudentenführer zwangsweise aufgelöst. Die Bismarcksäule wurde in den Besitz des NS-Deutschen Studentenbundes übertragen.


Nachgewiesene Befeuerungen der Bismarcksäule Friedrichsruh bis 1948: 21.06.1915; 21.06.1925; 21.06.1926; 21.06.1927; 21.06.1928; 21.06.1929; 21.06.1930; 20.06.1931; 21.06.1932; 21.06.1933


Anfang Juli 1938 organisierte der Jungbanner Hamburg-Ost ein Führerthing an der Bismarcksäule, an dem 800 Jungen teilnahmen. Ein weiteres Führerthing des Jungbannes Hamburg-Ost fand Ende Mai 1939 an der Bismarcksäule statt.

Im Sommer 1941 führte die studentische Kameradschaft "Otto von Bismarck" Planierungsarbeiten auf dem Grundstück der "völlig verwahrlosten" Bismarcksäule durch.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Eingang der Bismarcksäule aufgebrochen und Materialien für die Befeuerung gestohlen.


1949-1985

Seit 1949 erfolgten wieder regelmäßig Sonnenwendfeiern an und auf der Säule. Im Sommer 1958 wuchsen auf dem Turmkopf Gräser und kleine Bäumchen, das Umfeld war ungepflegt.

1959 erhielt der „Akademische Bismarckausschuss“ den Zusatz „Vereinigung Hamburger Akademikerverbände“.

Fürst Bismarck und Oberschulrat Heesch führten Ende der 1950er Jahre Verhandlungen über Sanierungsmaßnahmen am Bauwerk. Bismarck beteiligte sich mit 10.000 DM, akademische Verbände, Hamburger Unternehmer und Bürger spenden zusätzlich 10.200 DM.

1966 beabsichtigte Fürst Bismarck, die Säule der Vereinigung Hamburger Akademikerverbände zu schenken. Dies gelang wegen eines Erbvertrages mit seinem Sohn nicht.

Im Jahr 1968 wurden die Sonnenwendfeiern aufgrund der politischen Situation an den Universitäten eingestellt.


1986 bis heute

Im Jahr 1986 sollte die Bismarcksäule saniert werden. Der Urenkel des Reichskanzlers, Maximilian von Bismarck, war nicht in der Lage, die jetzt denkmalgeschützte Säule zu unterhalten.

Die Stadt Reinbek, in der die Säule nach der Eingemeindung liegt, beabsichtigte, Grundstück und Säule in Erbpacht zu übernehmen, um die Säule in einen Aussichtsturm umzuwandeln. Im Haushalt wurden 236.000 DM für diese Maßnahme festgeschrieben. Durch veränderte Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl wurde am 23.04.1986 die o.a. Planung eingestellt.

Der Beschluss der Stadtverordnetenbesammlung (SPD, Grüne und FDP) besagte, dass das Denkmal "ein Relikt aus der Vergangenheit ist, für das städtische Mittel nicht zur Verfügung stehen".

Die Bismarcksäule wurde vor 1987 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Säule war bis Herbst 2015 in einem dringend sanierungsbedürftigen Zustand. Das untere Drittel war seit Jahren mit Graffitis beschmiert, die auf der Vorderseite teilweise entfernt wurden. Die Säule war hinten provisorisch verschlossen, ein Einsteigen war aber möglich.

Im November 2015 wurde die Bismarcksäule saniert. Mit einem Kostenvolumen von 45.000 Euro wurden Fugen ausgespachelt, lose Granitsteine vermörtelt und Graffitis entfernt. Der Zugang auf der Rückseite wurde verschlossen. Auftraggeber war der Eigentümer Maximilian Graf von Bismarck.

Im Frühjahr 2018 war das Bauwerk mit Zäunen gesichert, im Mai 2023 waren die Zäune nicht mehr vorhanden.

Im November 2024 war der vermauerte hintere Eingang erneut aufgebrochen, aber mit einem Gitter versperrt. Im hinteren Bereich war das Bauwerk mit Graffitis besprüht.


Links

Google Maps

Koordinaten und Kartenmaterial


Quellen

- Seele, Sieglinde: "Lexikon der Bismarck-Denkmäler", Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 154
- Seele, Sieglinde: Mannheim (Archiv Seele): BISMARCK-SÄULE von FRIEDRICHSRUH (Schleswig-Holstein)
- von Bismarck, Valentin: Bismarck-Feuersäulen u. Türme (unveröffentlichtes Manuskript); Nr. 88 "
Bismarck-Feuersäule zu Friedrichsruh", 1900-1915, 1937 (im Archiv der Burschenschaft Alemannia, Bonn)
- Zeitschrift des Bismarck-Bundes: 1. Jahrgang 1903 (Nr. 4, S. 4), 4. Jahrgang 1906 (Nr. 7/8, S. 114), 5. Jahrgang 1907 (Beilage: „
Die Bismarck-Feuersäule“), 7. Jahrgang 1909 (Nr. 9/10, S. 157), 11. Jahrgang 1913 (Nr. 8, S. 119)

- Stadtarchiv Weißenfels: Akte II 10 745
- Ehrhardt, Max: "
Bismarck im Denkmal des In- und Auslandes", Thüringische Verlags-Anstalt Eisenach-Leipzig, 1903, "Die Bismarck-Säule (Architekt Kreis) in Friedrichsruh“
- 100 Jahre Vereinigung Hamburger Akademikerverbände 1903–2003, Herausgeber: Akademischer Bismarck-Ausschuss, Festschrift
- von Seggern, Andreas: „
Stein gewordener Mythos – 100 Jahre Bismarcksäule in Reinbek Silk“ in „Jahrbuch für den Kreis Stormarn 2003“, 21. Jahrgang, M+K Hansa Verlag GmbH, S. 6-13

- Akademische Blätter, Zeitschrift des Kyffhäuser-Verbandes der Vereine Deutscher Studenten: 16. Jg. 1901 (Nr. 7 vom 01.07.1901); 17. Jg. (Nr. 1 vom 01.04.1902; Nr. vom 16.04.1902; Nr. 6 vom 16.06.1902; Nr. 15 vom 01.11.1902); 18. Jg. 1903 (Nr. 4 vom 16.05.1903; Nr. 5 vom 01.06.1903; Nr. 6 vom 16.06.1903; Nr. 7 vom 01.07.1903; Nr. 8 vom 16.07.1903); 19. Jg. 1904 (Nr. 7 vom 01.07.1904); 21. Jg. 1906 (Nr. 5 vom 01.06.1906; Nr. 6 vom 16.06.1905)

- Die Gartenlaube: Nr. 27 (1901); Nr. 9 u. Nr. 27 (1903)

- Dortmunder Zeitung: 29.05.1901; 22.06.1901

- Neue Hamburger Nachrichten: 18.06.1901; 07.06.1903; 16.06.1903; 20.06.1903; 21.06.1903

- Rheinisch-Westfälische Zeitung: 21.06.1901; 26.06.1901

- Westfälische Zeitung: 21.06.1901; 22.06.1901; 28.08.1902; 30.05.1903; 22.06.1903; 25.06.1903; 01.08.1914

- Gubener Zeitung: 23.06.1901; 23.03.1902; 31.01.1903; 23.06.1903

- Ronneburger Anzeiger: 23.06.1901

- Berliner Neueste Nachrichten: 01.06.1900; 26.05.1901; 22.06.1901; 14.08.1901; 31.12.190; 29.04.1902; 06.05.1902; 09.04.1903; 29.05.1903; 14.06.1903

- Neue Hamburger Zeitung: 18.06.1901; 07.06.1903; 16.06.1903; 20.06.1903; 23.06.1903; 27.06.1903; 14.06.1905; 13.06.1906; 31.07.1908; 22.06.1909; 31.07.1909; 22.06.1910; 22.06.1916; 24.06.1918

- Tägliche Rundschau: 19.06.1901; 28.08.1902; 16.06.1903; 22.06.1903

- Hannoversches Tageblatt: 22.06.1901; 01.03.1903

- Aachener Allgemeine Zeitung: 21.05.1903; 09.06.1903; 24.06.1903; 25.06.1903

- Bergedorfer Zeitung: 16.06.1903; 22.06.1903; 23.06.1903; 23.06.1908; 22.06.1920; 22.06.1921; 23.06.1921; 22.06.1923; 23.06.1924; 26.02.1925; 02.03.1925; 26.05.1925; 12.06.1926; 17.06.1927; 21.06.1928; 22.06.1929; 22.06.1931; 08.06.1933; 21.06.1935; 25.06.1935; 23.06.1936; 25.05.1938; 30.05.1939; 14.11.2015

- Hamburger Anzeiger: 21.06.1903; 18.06.1907; 01.08.1908; 01.08.1909; 23.06.1927; 07.05.1938

- Hamburger Nachrichten: 21.06.1903; 22.06.1903; 23.06.1903; 24.06.1903; 15.05.1905; 19.05.1905; 30.05.1905; 22.06.1905; 11.06.1906; 17.06.1906; 24.06.1906; 22.06.1907; 22.06.1913; 12.06.1914; 21.06.1925; 22.06.1926; 21.06.1928; 22.06.1932; 22.06.1933; 26.06.1934

- Berliner Börsenzeitung: 22.06.1903; 09.06.1914; 23.06.1924

- Hannoverscher Anzeiger: 24.06.1903; 18.06.1907

- Bonner Zeitung: 25.06.1903

- Aachener Anzeiger: 27.06.1903

- Illustrirte Zeitung: 25.06.1903; 18.03.1909

- Hamburgischer Correspondent: 22.06.1906; 17.06.1907; 22.06.1907; 16.10.1908; 24.06.1909; 17.06.1910;20.06.1901; 22.06.1910; 11.06.1911; 22.06.1911; 22.06.1912; 22.06.1913; 27.08.1913; 22.06.1915; 08.06.1922; 22.06.1922; 22.06.1926; 17.06.1927; 22.06.1929; 22.06.1930; 21.06.1931

- Schwarzburg-Rudolstädtische Landeszeitung: 25.06.1905

- Altonaer Nachrichten: 21.06.1910; 14.06.1911; 22.06.1916

- Kölnische Zeitung: 22.06.1915

- Hamburger Akademische Blätter: 01.06.1918; 01.06.1923

- Hamburger Fremdenblatt: 22.06.1920; 22.06.1921; 22.06.1927; 22.06.1928; 01.06.1929; 19.06.1929; 19.06.1930; 22.06.1930; 21.06.1931; 20.06.1933; 22.06.1931; 30.05.1934; 07.05.1938; 04.07.1938; 30.05.1939; 21.10.1940; 30.11.1941; 06.11.1942

- Deutsche Allgemeine Zeitung: 23.06.1922

- Bielefelder Abendzeitung: 28.06.1923

- Duisburger General-Anzeiger: 23.06.1924

- Hamburger Tageblatt: 10.06.1931; 12.06.1934; 24.05.1939; 27.09.1941, 09.11.1942

- Harburger Anzeigen und Nachrichten: 07.05.1938

- Jeversches Wochenblatt: 24.06.1938

- Lübecker Nachrichten: 25.01.2003


Fotografen

- Jörg Bielefeld, Leverkusen (Mai 2003, April 2010, November 2024)
- Sven May, Gerichshain (März 2012)
- Henric Martens (Januar 2016)

Übersichtskarte Standort Bismarckturm

Der genaue Standort ist über die Links zu Google Maps / Google Earth (s.o.) zu finden.

Bildergalerie Bismarcksäule Friedrichsruh (Reinbek)

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh undatiert

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh 1906

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh 1906

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh 1930

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh undatiert

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh 1904

Foto Einweihung Bismarcksäule Friedrichsruh 21.06.1903

Foto Grundsteinlegung Bismarcksäule Friedrichsruh 21.06.1901

Foto Grundsteinlegung Bismarcksäule Friedrichsruh 21.06.1901

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh 1905

Ansichtskartenmotiv Bismarcksäule Friedrichsruh 1905

Ansichtskartenmotiv Sonnenwendfeier Bismarcksäule Friedrichsruh undatiert

Foto befeuerte Bismarcksäule Friedrichsruh undatiert

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh Februar 2003

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh März 2012

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh Januar 2016

Foto versperrter Eingang Bismarcksäule Friedrichsruh März 2012

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh April 2010

Foto Reichsadlerrelief Bismarcksäule Friedrichsruh April 2010

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh April 2018

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh April 2018

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh November 2024

Foto versperrter Eingang Bismarcksäule Friedrichsruh November 2024

Foto Bismarcksäule Friedrichsruh November 2024

Ansichtskartenmotive: Bismarckturm-Archiv Jörg Bielefeld, Leverkusen

Fotografien: Jörg Bielefeld, Leverkusen, ansonsten siehe jeweiliges Foto (Erlaubnis des Fotografen)