Bismarckturm-Planungen Sachsen-Anhalt

Zwölf nicht realisierte Bismarckturm-Projekte


Auf dem heutigen Gebiet von Sachsen wurden siebzehn Bismarcktürme errichtet. Zwölf geplante Bismarcktürme wurden nie realisiert.

In folgenden Orten sollten die Bauwerke gebaut werden:


  1. Bernburg (Saale) / Staßfurt-Hohenerxleben
  2. Bitterfeld
  3. Halberstadt-Sargstedt
  4. Köthen
  5. Colbitz-Letzlinger Heide / Haldensleben (Neuhaldensleben)
  6. Magdeburg / Möser-Lostau
  7. Merseburg
  8. Oschersleben
  9. Quedlinburg
  10. Querfurt / Mücheln (Geiseltal)-Langeneichstädt
  11. Schönhausen (Elbe) / Genthin
  12. Zeitz

Nähere Angaben zu den Bismarckturm-Projekten in Sachsen-Anhalt

Von Bernburg (Saale) bis Zeitz


1. Planung Bismarckturm Bernburg (Saale) / Staßfurt-Hohenerxleben

Im Sommer 1904 beschloss der Kreis Bernburg, die Warte an der Kreisstadt nach Hohenerxleben zu einem Bismarckturm umzubauen.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1904 (Nr. 9, S. 3)

- Schreiben des Landkreises Bernburg (Frau Sorge) vom 24.09.1991 und 05.09.1994

- Bernburger Kalender 1927

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2. Planung Bismarckturm Bitterfeld

Im Sommer 1904 gründeten Bismarck-Verehrer in Bitterfeld den "Bismarck-Verein für Bitterfeld und Umgegend". Am 02.09.1904 (Sedantag) beschloss der Verein, auf dem Muldensteiner Berg einen Bismarckturm zu errichten und veröffentlichte einen diesbezüglichen Aufruf an alle Einwohner des Kreises Bitterfeld, um den Verein (Mindestbeitrag: 1 Mark pro Jahr) beizutreten.

Ende 1904 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen. Anfang 1905 wandte sich der Bismarck-Verein erneut "an die Bewohner von Stadt und Land" zwecks finanzieller Unterstützung des Projektes.

Bis Anfang 1906 konnten 6.000 Mark für den Turmbau gesammelt werden. Graf Solms zu Ponch kündigte an, unentgeltlich Steinmaterial aus seinen Steinbrüchen für den Turm zu liefern. Zu dieser Zeit lagen bereits drei Entwürfe mit unterschiedlichen Kostenvolumen (10.000 Mark, 17.000 Mark und 25.000 Mark) vor. Der Verein konnte sich zunächst nicht auf einen dieser Entwürfe einigen.

m 04.03.1906 veranstaltete der Männergesangsverein Bitterfeld ein Konzert zum Besten des Bismarckturms.

Anfang 1907 schenkte der Herzog von Anhalt dem Verein einen größeren Betrag für das Turmprojekt.

Am 01.04.1908 fand eine Bismarck-Gedenkfeier im Döringschen Saal statt. Im April sagte der Besitzer des Baugrundstücks auf dem Muldensteiner Berg (Kommerzienrat G. Bretschneider), die Überlassung des Platzes für die Errichtung des Bismarckturmes zu.

Am 04.09.1908 wurde vom Bismarck-Verein für Bitterfeld und Umgegend im Döring'schen Konzerthaus eine Sedanfeier durchgeführt, die gleichzeitig als Wohltätigkeitsfest zugunsten des geplanten Bismarckturms auf dem Muldensteiner Steinberg diente (Eintritt: 10 Pfennig). Der Erlös der Feier betrug 725,16 Mark.

Die für den 30.06.1908 geplante Grundsteinlegung für den Bismarckturm wurde am 29.06.1908 auf unbestimmte Zeit verschoben.

In der Hauptversammlung des Vereins am 16.11.1908 wurde der Entwurf vom Königlichen Regierungsbauführer Facilides aus Plauen zur Ausführung bestimmt. Ein weiterer Entwurf von Baumeister Bruno Barth war von Artur Richter als Modell gefertigt worden und wurde im Stadtmuseum ausgestellt.

Am 16.11.1908 war der Baufonds auf 11.400 Mark, Im Frühjahr 1910 auf 12.369,19 Mark angewachsen. Die Gesamtkosten für den Turm wurden nun auf ca. 16.000 Mark geschätzt.

Auf der Sedanfeier am 02.09.1910 wurde vom Bismarck-Verein erneut ein Wohltätigkeitsfest zugunsten des Bismarckturmes durchgeführt.

In der Hauptversammlung des Bismarck-Vereins am 04.04.1911 in Bitterfeld berichtete der Vorsitzende, Diakonus Dellwig, dass 14.090,20 Mark im Baufonds vorhanden waren. Der mit Kommerzienrat Bretschneider vereinbarte Vertrag über den Bauplatz und den Zuweg sollte in Kürze unterzeichnet werden. Im März 1913 wurde die feierliche Grundsteinlegung erneut - ohne genaue Terminierung - angekündigt.

Im Januar 1915 sollte "demnächst" mit dem Bau des 20 m hohen Bismarckturmes begonnen werden.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1904 (Nr. 11/12, S. 10; Jg. 1905 (Nr. 2, S. 6; Nr. 5, S. 6); Jg. 1906 (Nr. 4, S. 59); Jg. 1907 (Nr. 5, S. 71); Jg. 1908 (Nr. 7, S. 110); Jg. 1910 (Nr. 5, S. 78/79; Nr. 9. S. 139); Jg. 1911 (Nr. 6, S. 117)

- Schreiben der Stadt Bitterfeld vom 02.04.1991 (K. Brodhuhn) und 14.02.1995 (Eva-M. Engel)

- Hallesche Zeitung vom 03.09.1904; 31.03.1907; 03.04.1908; 19.04.1908; 01.07.1908; 07.04.1911; 22.04.1911; 27.03.1913

- Bitterfeld und Umgebung, 1909, Kunst- und Verlagsanstalt Chemnitz-Kappel, S. 42

- Bitterfelder Tageblatt vom 03.09.1908; 04.09.1908; 17.11.1908; 18.10.1910

- Saale Zeitung vom 22.01.1915

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3. Planung Bismarckturm Halberstadt-Sargstedt

Der Huy-Klub in Sargstedt, der im Jahr 1984 die Sargstedter Warte aus dem Jahr 1280 zu einem Aussichtsturm umbauen ließ, beschloss am 16.05.1904 den Umbau der Sargstedter Warte zu einem Bismarckturm. Der Klub stiftete zu diesem Zweck 500 Mark.

Die Warte sollte beim Umbau um 10 m erhöht werden und eine Befeuerungsvorrichtung erhalten.


Quellen

- Hallesche Zeitung vom 24.02.1904

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1904 (Nr. 9, S. 2)

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4. Planung Bismarcksäule Köthen

Bereits in den Jahren 1899-1901 planten Bismarck-Verehrer in Köthen den Bau einer Bismarcksäule. Anfang 1899 wurde ein Komitee zur Errichtung eines Bismarckturmes im Kreis Köthen gebildet. Ein Aufruf zur "Sammlung von Beiträgen für die Errichtung einer Bismarcksäule in Cöthen" mit einer Spendenliste wurde am 26.02.1899 veröffentlicht. Unterzeichnet war dieser Aufruf u.a. von Kreisdirektor Bramigk, Oberbürgermeister Schulz, Korvetten-Kapitän a.D. Stubenrauch, dem Ausschuss der Cöthener Studentenschaft, dem Militär-Verein Cöthen, dem Krieger-Verein Cöthen, dem Verein ehemaliger Jäger und Schützen, der Veteranen-Vereinigung von Stadt und Kreis Köthen, dem Verein ehemaliger Kavalleristen und reit. Artilleristen sowie dem akademischen Militär-Verein.

Im Juni 1901 war der Baufonds auf 3.208,50 Mark (davon 1.697,45 Mark in bar, die Restsumme gezeichnet) gestiegen. Die Bausumme für die Bismarcksäule schätzte man 1901 auf 17.000 Mark. Das Komitee plante die Durchführung einer Lotterie, erhielt aber die Mitteilung, dass eine Lotterie erst durchgeführt werden darf, "nachdem zuvor auf anderem Wege die Hälfte des Betrages zusammengebracht worden ist".

Studenten des höheren technischen Instituts sammelten im Jahr 1905 für die Bismarcksäule 450 Mark führten den Betrag dem bereits vorhandenen Turmbaufonds zu.

Das Projekt wurde bis zum Jahr 1906 weitergeführt, ruhte danach nach Angaben des Instituts-Direktors aufgrund "spärlich fließender Geldspenden".


Im September 1909 beschloss Professor Dr. G. Krause, seiner Stadt Köthen einen Bismarckturm zu stiften. Dazu stellte er eine Anfrage nach Weißenfels (Bismarckturm Weißenfels) bezüglich Skizzen, Baumaterial und Kosten für solch einen Turm. Ihm wurde am 28.09.1909 mitgeteilt, dass beim Bismarckturm Weißenfels für die Fundamente Zementbeton und für den Aufbau Sand- und Bruchsteine verwendet worden waren. Bezüglich der Kosten gab man - ohne Grund und Boden - die Summe von 22.500 Mark an.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1905 (Nr. 8, S. 9)

- Stadtarchiv Weißenfels, Akte A II 10 745

- Schreiben von Korvetten-Kapitän a. D. Stubenrauch aus Köthen vom 15.06.1901

- Aufruf Sammlung von Beiträgen für die Errichtung einer Bismarcksäule in Cöthen vom 26.02.1899

- Schreiben Fachhochschule Köthen in Anhalt vom 22.11.1994 (Kanzler Rasche)

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5. Planung Bismarckturm Colbitz-Letzlinger Heide / Haldensleben (Neuhaldensleben)

Im Herbst 1904 bildeten Bismarck-Verehrer einen Ausschuss (Komitee) zur Errichtung eines Bismarckturmes in der Letzlinger Heide. Das Königliche Hof-Jagd-Amt stimmte der Errichtung eines Bismarckturmes bei einer Zusammenkunft von Bismarck-Verehrern und Regierungspräsident Dr. Constanz Balz am 18.01.1905 zu.

Im Februar 1905 wurden als mögliche Turm-Standorte der Zackelberg nahe der Oberförsterei Planken im Kreis Wolmirstedt sowie der Burgstall (auf den Ruinen und Fundamenten des zerstörten Schlosses Burgstall) genannt.

Bei einem Treffen des Komitees, dem neben Oberpräsident von Bötticher und Regierungspräsident Dr. Baltz auch höhere Beamte und Industrielle aus Neuhaldensleben, Wolmirstedt, Gardelegen und Magdeburg angehörten, wurde als Standort zunächst der Zackelberg, die höchste natürliche Erhebung in der Letzlinger Heide (139,40 m über NN), favorisiert. Auf der Erhebung sollte ein Probeturm [Anm.: vermutlich ein Holzgerüst] errichtet und am 28.04.1905 besichtigt werden.

In der Sitzung kam es wegen des Standorts zu Diskussionen, weil erneut der Burgstall und die Rotehornspitze sowie auch die Magdeburger Börde als Turmstandorte genannt wurden. Im Sommer 1905 legte sich das Komitee auf den Zackelberg bei Neuhaldensleben fest. Ende 1905/Anfang 1906 plante man die Grundsteinlegung des Turmes auf den 01.04.1906. Das Bauwerk sollte ca. 20.000 Mark kosten, der Turm-Entwurf von Prof. Haupt aus Hannover wurde in Neuhaldensleben ausgestellt. In der Nähe des Bismarckturmes sollte ein Sommer-Restaurant gebaut werden. Kurz darauf begannen die Vorarbeiten. Es wurden Steine und Findlinge im Wert von 1.400 Mark an den Turmbauplatz gebracht. Zuvor wurde zur Erleichterung der Anfuhr von der Chaussee zum Zackelberg eine Schmalspurbahn gebaut. Die Anlage eines Brunnens wurde vorbereitet. Zudem wurden Wege angelegt, Bäume angepflanzt und Bänke aufgestellt.

Die Stadtverwaltung von Neuhaldensleben bewilligte 15.000 Mark für den Bau, die Gesamtkosten wurden nun auf 24.000 Mark geschätzt. Im unteren Teil des Turmes sollten ein Wirtschaftsraum, eine Fernsprechanlage sowie "eine Wächterstätte zum Schutz des Forstes" entstehen.

Im März 1906 gab die Forstverwaltung bekannt, dass sie bezüglich der Forstanlagen Bedenken wegen eines möglichen starken Andrangs des Publikums habe und die Genehmigung vorerst nicht erteilen wollte. Die Forstverwaltung leitete die Angelegenheit an den Minister für Landwirtschaft und Forsten weiter. Am 20.03.1906 untersagte der Landwirtschaftsminister Viktor von Podbielski schriftlich die Errichtung eines Bismarckturmes auf dem Zackelberg, da dort nach seinen Angaben Nadelholzkulturen geplant waren, eine höhere Brandgefahr durch die Besucher bestand und das Wild gestört werden konnte.

Regierungspräsident Dr. Baltz als Vorsitzender des Komitees nahm Kontakt zum Landwirtschaftsminister auf, um "die Zurückziehung oder Einschränkung dieser Verfügung zu erwirken". Am 21.06.1906 bestätigte der Landwirtschaftsminister trotz der Eingabe seine Verfügung und bot an, die bereits beschafften Baustoffe auf dem Zackelberg für die Anlagen der Forstverwaltung zu verwenden.

Der Bismarckturm sollte nun in Neuhaldensleben errichtet werden. Aufgrund der nun weiteren Entfernung des Turmes vom Zentrum der Heide traten einige Komitee-Mitglieder aus Magdeburg, Gardelegen, aus der Heide und aus der Börde aus. Zur Realisierung dieses neuen Projektes wurde ein eigener Ausschuss gewählt.

Anfang 1907 wurden vom Ausschuss die möglichen Turmstandorte Tendelberg und Wagenberg genannt, die beide als geeignet befunden wurden. In der Sitzung des Komitees vom 13.06.1907 im Hotel "Stadt Prag" wurde ein "neuer Ausschuss von fünf Herren" gewählt, der sich mit der Platzfrage beschäftigen sollte. Ein möglicher Bauplatz im Forst wurde wenige Tage später von der Stadtverordnetenversammlung - aus denselben Gründen wie beim Zackelberg - abgelehnt.

Am 24.04.1908 wurde bekannt, dass auf der Zackelberg ein hölzerner Feuerwachtturm errichtet werden sollte (wurde 1909-1910 errichtet).

Im September 1908 wurde vom neuen Ausschuss das Rotehorn als möglicher Bauplatz genannt. Zur gleichen Zeit wurden auch die Pläne des „Reichstreuen Arbeitervereins Niederndodeleben-Schnarsleben“ vom 30.08.1908 bekannt, die einen Bismarckturm auf dem Warteberg in Schnarsleben errichten wollten.

Die Pläne eines Bismarckturmes bei Neuhaldensleben wurden Ende 1908 zugunsten des Bismarckturmes in Schnarsleben (Einweihung am 11.09.1910) aufgegeben.

Am 01.04.1915 (100. Geburtstag von Otto von Bismarck) wurde westlich der Stadt Haldensleben ein 2,25 m hoher und 1 m breitet Bismarck-Gedenkstein errichtet und mehrere Bismarck-Eichen gepflanzt. Auf dem Zackelberg wurden im Jahr 1915 etwa 100 Bismarck-Eichen gepflanzt.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1905 (Nr. 4, S. 4; Nr. 5, S. 6; Nr. 8, S. 10); Jg. 1906 (Nr. 1, S. 13; Nr. 4, S. 59; Nr. 7/8; S. 112; Nr. 12, S. 189); Jg. 1907 (Nr. 7/8, S. 103)

- Landesarchiv Magdeburg - Landeshauptarchiv, Rep. C 20 Ib, Nr. 870 III: Acta betr. die Errichtung von Denkmälern, Museen Juli 1899-Okt. 1913

- Hallesche Zeitung vom 20.01.1905; 16.02.1905; 06.04.1905; 29.04.1905; 06.07.1907

- Schreiben von Stadtchronist Wilhelm H. Bork aus Haldensleben vom 14.10.1991; 26.10.1991; 24.11.1991

- Wochenblatt Neuhaldensleben vom 05.06.1907; 14.06.1907; 19.06.1907; 16.04.1908; 25.04.1908; 17.09.1908; 07.10.1908; 06.11.1908; 15.12.1908; 06.03.1915; 21.03.1915; 01.04.1915; 11.04.1915; 15.04.1915; 16.04.1915; 17.04.1915

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6. Planung Bismarckturm Magdeburg / Möser-Lostau

Im Juli 1905 planten Bismarck-Verehrer, in Magdeburg einen Bismarckturm zu errichten. Aufgrund der zur gleichen Zeit durchgeführten Sammlungen für den ebenfalls geplanten Bismarckturm in der Letzlinger Heide wollte man mit den Spendensammlungen für Magdeburg ein Jahr warten, um dem anderen Projekt nicht in die Quere zu kommen.

Im Sommer 1906 wurde beschlossen, den geplanten Bismarckturm auf dem Weinberg in Lostau zu errichten. Im Jahr 1907 wurde als weitere Standorte die Südspitze des Rotenhorn und die Nordspitze des Werders vorgeschlagen.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1905 (Nr. 8, S. 10), Jg. 1906 (Nr. 7/8, S. 113); Jg. 1907 (Nr. 7/8, S. 103)

- Hallesche Zeitung vom 26.04.1906

- Schreiben der Landeshauptstadt Magdeburg (AR Buchholz) vom 26.09.1991

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7. Planung Bismarckturm Merseburg

Ein Bismarck-Verehrer aus Merseburg schlug vor 1905 im Mersbeurger Kreisblatt den Bau eines Bismarckturmes auf Steckners Berg in Merseburg vor. Im April 1905 griff ein Bürger (Herr Göpel) diesen Gedanken im Merseburger Kreisblatt erneut auf.  Vor 1907 wurde ein Bismarck-Denkmal-Komitee für den geplanten Turmbau gegründet. Im Dezember 1907 wurde im Komitee festgestellt, dass die bisher gesammelten Spendenmittel nicht ausreichen. Das als Aussichtsturm geplante Bauwerk sollte auf Steckners Berg oder auf einem "hochgelegenen Bergkegel der Umgebung" zu errichtet werden.

Bürgermeister Haacke aus Merseburg schrieb, nachdem die Baupläne fast sieben Jahre ruhten,  am 26.03.1914 Oberbürgermeister Daehn in Weißenfels an, um u.a. die Kosten für den Grunderwerb und die Maurerarbeiten bezüglich des im Jahr 1907 eingeweihten Bismarckturms Weißenfels zu erfahren. Oberbürgermeister Daehn beantwortete den Brief am 01.04.1914.


Anfang April 1914 wurde im Komitee nochmals der Bau eines Bismarckturmes sowie der mögliche Standort diskutiert, da Kritiker auf Steckners Berg durch den Turmbau eine "Zerstörung des Landschaftsbildes" befürchteten. Neben dem Turm wurden alternativ der Bau eines Bismarck-Brunnens, die Anlage eines Bismarck-Spielplatzes oder eines Bismarck-Hains vorgeschlagen. Weiterhin wurde zusätzlich der Bau eines Bismarckdenkmals auf dem Schlosshof erörtert, sodass Merseburg zwei steinerne Bismarck-Ehrungen bekommen sollte.

Die Turm-Einweihung war nun für den 01.04.1915 geplant.

Quellen

- Stadtarchiv Weißenfels, Akte A II 10 745

- Merseburger Kreisblatt vom 04.04.1905; 25.12.1907; 02.04.1914; 07.04.1914

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8. Planung Bismarckturm Oschersleben

Um 1899 plante der Harzklub-Zweigverein Oschersleben den Bau eines Bismarckturmes auf dem Kniel. Dieser Plan wurde aus unbekannten Gründen nach kurzer Zeit aufgegeben.

Um 1900 bildeten Bismarck-Verehrer in Oschersleben das "Vorläufige Komitee behufs Errichtung eines Bismarckthurmes" und planten, einen Aufruf zur Errichtung eines Bismarckturmes für Oschersleben zu veröffentlichen, um den Plan des Harzklubs-Zweigvereins weiterzuführen.

Zeitgleich plante aber auch der Kreis-Krieger-Verband Oschersleben den Bau eines Bismarckturms.

Der Kreis-Krieger-Verband Oschersleben veröffentlichte im Amtlichen Oscherslebener Kreisblatt eine "Bekanntmachung" und baten das vorläufige Komitee (z. Hd. Oberlehrer Trittel) nachdrücklich, den angekündigten Aufruf des Vorläufigen Komitees "bis zum Abschluss der Verhandlungen" nicht zu veröffentlichen. 

Der Kreis-Krieger-Verband wies darauf hin, dass der Verband in einer Delegierten-Versammlung am 10.06. [Jahr unbekannt] auf der Huusburg den Beschluss zur Errichtung eines Bismarckturmes gefasst hatte. Oberleutnant von Schulenburg vom Kreis-Krieger-Verband gab an, dass der Verband mit seinen knapp 4.000 patriotischen Mitgliedern sich besonders berufen fühlte, die vom Harzklub übernommene Aufgabe zu erfüllen.

Es wurde ein Spenden-Wettbewerb zwischen Vorläufigem Komitee und Kreis-Krieger-Verband vorgeschlagen, damit derjenige, der "die geringere Zahl von Zeichnungen" aufbringt, das Projekt zugunsten des anderen aufgibt. Der Verlierer sollte die erzielte Spendensumme an den Gewinner des Wettbewerbes überweisen.

Der Kreis-Krieger-Verband plante einen befeuerbaren Turm, der am 01.04. und bei sonstigen festlichen Gelegenheiten beflammt werden sollte. Das Bauwerk sollte aus der ganzen Umgebung sichtbar sein. Zudem wollte der Verband ein 4-8 Morgen großes Baugrundstück erwerben, die Platzfrage sollte noch verhandelt werden. Die Geldmittel sollten durch Spendensammlungen eingebracht werden.


Quellen

- Bekanntmachung des Vorstands des Kreis-Krieger-Verbandes Oschersleben, gerichtet an das "Vorläufige Komitee behufs Errichtung eines Bismarckthurmes" in Oschersleben (Amtliches Oscherslebener Kreisblatt, um 1900)

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9. Planung Bismarckturm Quedlinburg

Bismarck-Verehrer aus Quedlinburg planten am 29.03.1904, auf dem Heidberg in Quedlinburg (heute Naturschutzgebiet) einen Bismarckturm zu errichten.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1904 (Nr. 9, S. 2)

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10. Planung Bismarckturm Querfurt /Mücheln (Geiseltal)-Langeneichstädt

Im Juni und Juli 1914 wurden in mehreren Lokalzeitungen Spenden-Aufrufe veröffentlicht, um die Eichstedter Warte auf Eichstedter Flur in einen Bismarckturm umzubauen. Der geplante Bismarckturm sollte zum 01.04.1915 eingeweiht werden.

Unterzeichner des Aufrufes war das Bismarckturm-Komitee, bestend aus dem Königlichen Landrat Heinrich Otto von Helldorff, dem Königlichen Landrat Tilo Freiherr von Wilmoswki, dem Amtsvorsteher von Helldorff (St. Ulrich), dem Ortsrichter Dietrich (Niedereichstedt), dem Ortsrichter Loth (Obereichstedt), dem Landrat a.D. Weidlich (Querfurt) sowie dem Bürgermeister Schrader (Schaffstädt). Die Kreiskommunalkassen in Merseburg und Querfurt waren zur "Annahme von Spenden bereit".


Quellen

- Hallesche Zeitung vom 06.06.1914; 27.06.1914; 03.07.1914

- Saale Zeitung vom 28.06.1914

- Generalanzeiger für Halle vom 28.06.1914

- Volksblatt vom 30.06.1914

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11. Planung Bismarckturm Schönhausen (Elbe)

Am 27.02.1906, bei der Feier der silbernen Hochzeit von Kaiser Wilhelm II und Auguste Victoria in Genthin, sammelte ein Teilnehmer Gelder für den Bismarckturm in Burg bei Magdeburg. Bei anderen Teilnehmern der Veranstaltung kam der Gedanke auf, in Schönhausen an der Elbe, dem Geburtsort von Otto von Bismarck, einen eigenen Bismarckturm zu errichten.

Die Bismarck-Verehrer schlossen sich kurz darauf zu einem Komitee zusammen. Aus dem Komitee heraus wurde der Bismarck-Turm-Bauverein des Kreises Jerichow II unter Vorsitz von Landrat Karl Eduard Kersten von Schenck aus Genthin gegründet. Ein Aufruf zur Errichtung eines Bismarckturmes in Schönhausen wurde am 01.04.1907 veröffentlicht. Dieser Aufruf wurde in mehreren Zeitungen im April und Mai 1907 publiziert.

Der Verein hatte 265 Mitglieder, zudem hatten sich der Kreis Jerichow II, zwanzig Gemeinden des Kreises (darunter drei Städte) und der Schützenverein des Kreises angeschlossen.

Am 08.11.1911 veranstaltete der Bismarck-Turm-Bauverein im Konzerthaus in Schönhausen ein großes Konzert "zum Besten der Errichtung eines Bisamrckturmes". Ende 1911 war der Baufonds auf 31.124 Mark gestiegen.

Erst im Jahr 1913 wurden die Pläne konkreter, als der Baufonds auf 70.000 Mark angewachsen war. Der Verein plante, das befeuerbare Bauwerk zwischen Schönhausen und Hämerten zu errichten (am Elbdeich, 800 südlich der Eisenbahnbrücke von Hämerten). Mit der Ausführung des Entwurfs wurde Baurat Kübler aus Genthin beauftragt. Fürstin Bismarck, später auch Ehrenvorsitzende des Preisgerichts in Schönhausen. überließ dem Bismarckturm-Verein kostenlos 3 Morgen Land. Der Geheime Kommerzienrat Kirdorf spendete eine größere Summe für den Turmbau.

Am 20.02.1914 präsentierte Landrat von Schenck in einer Versammlung des Bau-Vereins einen Kostevoranschlag für die Herrichtung des Bauplatzes in Höhe von 3.800 Mark. Im April 1914 war die Mitgliederzahl des Bismarckturm-Bauvereins auf 265 gestiegen.

Ein Wettbewerb zur Erlangung eines Turm-Entwurfes für Schönhausen wurde Ende Februar 1914 durchgeführt. Alle Baukünstler wurden aufgefordert, bis zum 01.06.1914 Entwürfe einzureichen, die maximalen Baukosten sollten 80.000-100.000 Mark nicht übersteigen.

Insgesamt 280 Entwürfe wurden eingereicht. Die auswärtigen Preisrichter besuchten am Tag vor dem Preisgericht die avisierte Baustelle auf dem Elbdeich, da sich der auszuwählende Turm-Entwurf der flachen Landschaft sowie den altmärkischen Bauformen in Schönhausen anpassen sollte. Ziel war die Auswahl eines monumentalen und schlichten Feuerdenkmalturmes, der "dem Charakter unseres Bismarck wohlentsprechend" sein sollte.

Acht Preisrichter, u.a. Professor Bruno Möhring, Professor Bodo Ebhardt und die in Genthin ansässigen Bauräte Diete und Kübler, sollten den für den Elbdeich geeigneten Entwurf auswählen.

Bei der ersten Sichtung des Preisgerichts am nächsten Tag wurden 174 Entwürfe aussortiert. Aus den verbliebenen 106 Entwürfen gelangten zwölf in die engere Wahl.

Mit dem ersten Preis (2.000 Mark) ausgezeichnet wurden Architekt Wilhelm Keller aus Berlin und Bildhauer Eberhard Encke aus Wilmersdorf für den eingereichten Entwurf "Flamme empor", der 2. Preis (1.000 Mark) ging an den Kaiserlichen Regierungsbaumeister Wilhelm Hoffmann aus Breslau für seinen Entwurf "Heimaterde", die beiden 3. Preise (je 750 Mark) teilten sich Architekt Max Meyer aus Lübeck für den Entwurf "Donnerstimme" und die Architekten Peter Marx und Gracher aus Trier für "Märkisch".

Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf wurde zur Ausführung bestimmt. Bei dem Sieger-Entwurf "Flamme empor" handelt es sich um ein wuchtiges Bauwerk mit viereckigem Flammenturm, welches von vier Rundtürmen umgeben ist, die einen mit spitzbogigen Toröffnungen versehenen Innenhof flankieren. An den vier Wände des Innenhofs waren an den oberen Rändern in Kühlwasser gebettete Rinnen für die Ölbefeuerung angebracht. Im offenen Ehrenhof war eine Bronzebüste Bismarcks in 5facher Lebensgröße als Herme vorgesehen. Bildhauer Eberhard Encke hatte von dieser Büste bereits ein Gipsmodell erstellt.

Als Baumaterial für den 70 m hohen Monumentalturm waren "scharfgebrannte handgestrichene Klosterformatsteine mit breit ausgestrichenen Fugen" geplant.

Wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges konnte der Bismarckturm nicht errichtet werden.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1906 (Nr. 12, S. 189); Jg. 1907 (Nr. 7/8, S. 103); Jg. 1911 (Nr. 5, S. 93; Nr. 12, S. 223); Jg. 1913 (Nr. 11/12, S. 73); Jg. 1914 (Nr. 3, S. 39; Nr. 67/, S. 78 u. 80)

- Deutsche Konkurrenzen 1915, Band XII, Heft 2, S. 1-4

- Halberstädter Zeitung vom 26.07.1906

- Berliner Börsenzeitung vom 01.05.1907

- Hallesche Zeitung vom 28.12.1907; 03.11.1911; 29.11.1911; 12.04.1912; 05.07.1913; 05.09.1913; 22.02.1914; 12.04.1914; 10.06.1914; 14.06.1914; 01.07.1914; 24.07.1914

- Berliner Morgenpost vom 22.07.1914

- Heimatkalender für das Land Jerichow, 1915 "Unser Bismarckturm in Schönhausen"

- Zentralblatt der Bauverwaltung 1914, Nr. 23, S. 149

- Deutsche Bauzeitung 1914, S. 180; S. 460 u. S. 499

- Heft des Bismarckturm-Bauverein des Kreises Jerichow II zum 1. April 1915, ohne Verlag

- Schreiben der Gemeindeverwaltung Schönhausen (Bürgermeister Tanne) vom 27.07.1994

- Schreiben der Stadt Genthin (Stadtarchivar Kreutzmann) vom 16.08.1994

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12. Planung Bismarckturm Zeitz


Prof. Carl Braasch rief - als Vorsitzender der Vaterländischen Vereinigung - am 16.01.1911 die Zeitzer Bürger zu Spenden für einen geplanten Bismarckturm auf.

Kurz darauf bildeten Bismarck-Verehrer einen Ausschuss für den Bau eines Bismarckturmes in Zeitz.

Bereits am 29.08.1912 war der Baufonds durch Spenden und Konzertveranstaltungen zugunsten des Turmes auf 10.000 Mark angewachsen. Als Bauplatz wurde die höchste Erhebung des Kreises (Knittelholz) gewählt, welche im städtischen Besitz war. Die Stadt Zeitz stellte ein ein Morgen großes Grundstück auf dem Knittelholz für den Turmbau und gärtnerische Anlagen um den Turm zur Verfügung. Die Fertigstellung des Baus wurde auf den 01.04.1915, den 100. Geburtstag Otto von Bismarcks, terminiert. Im Jahr 1913 starb der Vorsitzende des Ausschusses, Prof. Carl Braasch. Am 01.04.1913 wurde vom Ausschuss ein Bismarck-Kommers durchgeführt.

Da die Spenden bis Sommer 1913 immer spärlicher wurden, plante man nun, die Grundsteinlegung (und nicht die Einweihung) am 01.04.1915 durchführen zu können. Zwei Entwürfe des Kunstbildhauers Edmund Werner aus Hannover wurden vom Bau-Ausschuss vorgestellt, die beide Elemente des preisgekrönten Bismarcksäulen-Standard-Entwurfs "Götterdämmerung" des Architekten Wilhelm Kreis enthielten.

Entwurf 1 (siehe unten) sollte aus Bruchsteinen (außen) und Beton (innen) ausgeführt werden und etwa 25.000 Mark kosten, Entwurf 2 (siehe unten) zeigt im oberen Bereich vier Schildhalter, die "Wappen der vier im Deutschen Reich vereinigten Königreiche tragen" sollten. Die Baukosten des 30 m hohen zweiten Turmes (Entwurf) wurden auf 31.000 Mark geschätzt.

Zwecks Gewinnung weiterer Spenden veranstaltete der Zeitzer Ausschuss am 02.09.1913 einen "Eichentag" (verbunden mit dem "Sedantag", welcher von Oberbürgermeister Arnold gefördert wurde). Für diesen Tag fertigte die Fa. O. F. Schaefer Nachfahren A.G. aus Berlin unentgeltlich Sammeldosen aus Blech. An diesem "Eichentag" fand ein Festzug der städtischen Behörden, der höheren Schulen und der Kriegervereine mit anschließendem Festgottesdienst und Kinderfest statt. Über den Erlös bei dieser Veranstaltung in Höhe von 3.200 Mark waren die Mitglieder des Ausschusses enttäuscht. Der Baufonds war damit nur auf 14.000 Mark angewachsen.

Im Frühjahr 1914 standen erneut mehrere Turm-Entwürfe zur Auswahl. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für den Entwurf des Regierungsbaumeisters a. D. Hering aus Halle an der Saale, dem auch die Ausführung übertragen wurde. Der nun ausgewählte wuchtige Turm sollte 20 m hoch sein und eine Sandsteinverblendung aus Droyssiger Sandstein erhalten. Der Einweihungstermin wurde auf den 01.04.1915 festgelegt.

Im Juli 1914 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen. Mehrere große Sandsteine waren bereits zur Baustelle gebracht worden. Der einsetzende Erste Weltkrieg verhinderte den Weiterbau des Bismarckturmes.

Von dem ausgewählten Turm-Entwurf existierte im Jahr 1937 ein Foto des Modells in Zeitz.


Quellen

- Zeitschrift des Bismarck-Bundes, Jg. 1912 (Nr 10, S. 124); Jg. 1913 (Nr. 3, S. 38; Nr. ?, S. 52-53; Nr. 9, S. 130-132; Nr. 10, S. 148); Jg. 1914 (Nr. 6/7, S. 81)

- Hallesche Zeitung vom 09.02.1913

- Saale-Zeitung vom 31.08.1912; 05.04.1914

- Geraisches Tageblatt vom 17.04.1914

- Schreiben des Museums Schloss Moritzburg Zeitz (Birgit Ladig) vom 16.04.1991 und 27.06.1991

- Schreiben des Stadt- und Kreisarchivs Zeitz (Frau Pentzek) vom 13.09.1994

- Aufruf zur Errichtung eines Bismarckturmes in Zeitz vom weiteren Ausschuss der Vaterländischen Vereinigung (16.01.1911)


Kleine Bildauswahl geplanter Bismarcktürme in Sachsen-Anhalt

Abbildung Hohenerxlebener Warte (geplanter Umbau zum Bismarckturm)

Ansichtskartenmotiv Entwurf Bismarckturm Bitterfeld

Abbildung Entwurf "Märkisch", einer der beiden 3. Preise des Wettbewerbs 1914 (geplanter Bismarckturm Schönhausen)

Abbildung Entwurf "Heimaterde", 2. Preis des Wettbewerbs 1914 (geplanter Bismarckturm Schönhausen)

Abbildung Entwurf "Donnerstimme", einer der beiden 3. Preise des Wettbewerbs 1914 (geplanter Bismarckturm Schönhausen)

Abbildung Entwurf "Flamme empor", 1. Preis des Wettbewerbs 1914 (geplanter Bismarckturm Schönhausen, zur Ausführung bestimmt)

Abbildung Entwurf 1 des geplanten Bismarckturms Zeitz (ähnlich Standard-Entwurf "Götterdämmerung" von Wilhelm Kreis)

Abbildung Entwurf 2 des geplanten Bismarckturms Zeitz (Mittelschaft ähnlich Standard-Entwurf "Götterdämmerung" von Wilhelm Kreis)